Steadicam Steadimate-S / Steadimate

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PRODUCT HIGHLIGHTS
: For Gimbals with 30/25.5/25mm Handlebars
: Works with 1/2" Steadicam Arm Post
: Pivots for Smooth Gimbal Tilting
: Quick Switch from Steadimate to Handheld

HOW IT WORKS:
: Attach the Steadimate adapter to the handlebar
of the
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die Steadicam Geschichte:

Die Erfindung der Steadicam revolutionierte in den Einsatz von Kameras in Film- und Fernsehproduktionen. Sie erlaubt es einem Kameramann zu filmen, während er sich bewegt, ohne dass das Bild durch die Schritte verwackelt.

Die Geschichte der Steadicam begann Anfang der 1970-er Jahre in einer Garage in den Vororten Philadelphias. Der Erfinder Garrett Brown, ein ehrgeiziger und leidenschaftlicher Kameramann, der sich selbst immer als „tüftelnden Späthippie“ sah, wohnte zu dieser Zeit mehr in der Garage, als in dem dazugehörenden Haus. Seine Spezialität waren Aufnahmen mit der Handkamera.

Er fragte sich, warum es nicht möglich sein sollte, mit der Kamera in der Hand zu laufen oder zu rennen?

Die Herausforderung lag darin, dass komplexe Verhalten des menschlichen Auges in ein technisches Gerät zu übersetzten. Ein Stabilisator musste her.

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Bei der Steadicam bewirkt neben der Trägheit (statische Trägheitskraft und dynamisches Trägheitsmoment) auch die Entkoppelung der direkten Verbindung Kameramann/System eine Stabilisierung. Hierbei ist das Stativsegment knapp oberhalb des Schwerpunkts nur über eine kardanische Aufhängung mit dem Kameramann verbunden. Dadurch werden unbeabsichtigte Drehbewegungen des Kameramanns weitgehend vom Kamerasystem ferngehalten. Beabsichtigte, aber zu schnelle Schwenks werden durch größere Radien in der Anordnung der Gegengewichte kompensiert (statt einer nur senkrecht angeordneten Massenverteilung wird ein Teil der Masse nach vorn und ein dazu passender Teil nach hinten verlagert.)

Das (meist erhebliche) Zusatzgewicht des Systems wird mittels eines speziellen, beweglichen Tragarms mit einer den ganzen Rumpf umschließenden Tragweste verbunden (Rig), die das Gewicht aufnimmt. Der Tragarm besteht meist aus zwei parallelstatischen Gelenkarmen (Parallelogrammführung), die mittels starker auf das Gewicht der Kamera abgestimmter Federn die Kamera auf halber Höhe der Armauslenkung halten. Durch den gefederten, isoelastischen Tragarm wird – zusätzlich zur einfachen Bauart – auch die vor allem auftretende senkrechte Komponente der Laufbewegung des Kameramanns weitgehend entkoppelt. Steigt der Kameramann beispielsweise auf eine Stufe, so folgt die Kamera der Bewegung mit gleitend weicher Verzögerung.

Durch den Tragarm kann die Steadicam auch seitlich, parallel zur Rumpfachse des Kameramanns, ausgeschwenkt werden, was auch Kamerapositionen weit vom Körperschwerpunkt entfernt ermöglicht. Das dabei auftretende Drehmoment wird über die Weste auf die Wirbelsäule des Kameramanns übertragen. Das Drehmoment ist umso größer, je weiter der Kameramann die Steadicam seitlich von seinem Rumpf weg ausschwenkt. Mit der Steadicam werden störende Drehungen der Kamera als solche vermieden, und die Höhe der Kamera über Grund kann durch die bequeme (für die Arme und Hände des Kameramanns kräftefreie und damit schmerz- und ermüdungsarme) Handhabung nahezu konstant gehalten werden. Eine Belastung der Wirbelsäule des Kameramanns ist allerdings unvermeidlich. Ein neuartiger Westentyp, auch „Walter Klassen Harness“ genannt, setzt den Tragepunkt hinten am Körper an und vermeidet damit die Belastung der Wirbelsäule.

Durch die Schwerpunktaufhängung ist das Steadicam Rig extrem berührungsempfindlich und die Kamera kann nicht mehr von Hand bedient werden. Daher sind die wichtigsten Funktionen der Kamera (Schärfe, Blende etc.) über eine Fernsteuerung bedienbar. Zur Bildkontrolle wird ein am Rig montierter sehr lichtstarker Monitor eingesetzt. Das Bild kann zusätzlich auch live auf einen Monitor (etwa für den Regisseur oder bei Live-Sendungen) übertragen werden. Quelltext/Nachweis-Wikipedia

 

 

 

 

 

 

 

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